Mit zwei Landesmeistertitel und einen Vizemeistertitel konnten sich am Sonntag im Arena Sportpark Düsseldorf gleich drei Weseler Athleten in die Bestenlisten eintragen. Eine weitere Bronzemedaille, sowie zwei vierte, ein fünfter und ein sechster und ein siebter Platz machten die Ausbeute unter den Top 8 Platzierungen komplett.



Tino Kettner (M14) der sich für vier Disziplinen über 60m, Weitsprung, Hochsprung und Kugelstoßen qualifiziert hatte und sich vorgenommen hatte jeweils unter die Top 8 zu kommen hatte einen schlechten Tag erwischt. Im Vorlauf über 60m konnte er noch mit 7,94sec überzeugen. Im Finale lief kamen traten dann neben Schmerzen im Fuß noch einiges an Nervosität auf, so dass er bereits beim Start deutlich hinter den anderen zurücklag. Damit kam er schließlich nur für Platz 7 in 8,01sec. Auch im Weitsprung blieb Tino deutlich hinter seinen Leistungen zurück. Mit der Weitsprunganlage haderte der 5m Springer des WTV, wollte ihn weder Anlauf noch Absprung richtig gelingen. Mit 4,78m blieb am Ende Platz 9 übrig. Besser lief es im Hochsprung, auch wenn er deutlich höher springen kann. 1,43m und Bronze erreichte er hier. „Beim Kugelstoßen konnten man deutlich spüren, dass Tino schon drei Wettkämpfe hinter sich hatte“, so Dieter Jantz. „Mit 9,56m und Platz 5 bin ich daher ganz zufrieden“
Im Stabhochsprung traten Alexa Heiermann (W14) und Fynn Axmann (M14) direkt am frühen Sonntagmorgen an. Stabhochsprungtrainer Ralf Hoffmann: „Bei Alexa habe ich am Anfang etwas gezittert, sie kam bei ihrer Einstieghöhe zunächst gar nicht in den Wettkampf und hat sich über die ersten Höhen mit Ach und Krach drüber gerettet. Da waren zunächst nur Kraft und wenig Technik. Dann kam sie aber besser in den Wettkampf und konnte ihre Leistung abrufen. Mit Platz 4 und 2,50m bin ich zufrieden“. „Fynn der ja erst seit kurzem Stabhochsprung macht, hat das gut umgesetzt und mit 2,20m kann er nach so kurzer Zeit sehr zufrieden sein“.
Alexa Hermann, die auch noch über 800m an den Start ging lief ein couragiertes Rennen. Sie übernahm sofort Führungsarbeit und lief die erste Runde an der Spitze. „Ab Runde zwei auf der 200m Rundbahn lief sie mit Übersicht auf Position 2. In der letzten Runde fehlte ihr etwas die Kraft für den Endspurt, da wurde sie leider nach hinten durchgereicht“ so Lauftrainerin Melanie Richter, die sich aber sicher ist, dass Alexa bei der anstehenden Saison im Stadion den Lauf besser einteilen kann. „Das laufen auf der 200m Rundbahn ist schon etwas Anderes als im Stadion die 400m zu laufen“.
Olivia Goller (W15) verpasste im Vorlauf über 60m in 8,55sec nur knapp den Endlauf. Vier Hundertstel fehlten ihr am Ende für die Quali zum Endlauf. Finja Bläsius (W14) die sich eigentlich für drei Disziplinen qualifiziert hatte, war nach überstandener Erkältung noch nicht so richtig fit, so dass das Trainerteam mit ihr entschieden hatte, nur am Weitsprung teilzunehmen. Der Trainingsrückstand war jedoch zu groß, mit 4,78 wurde sie Sechste.
