Am 15. und 16.Januar fanden die Nordrhein Hallenmeisterschaften in Leverkusen in der Fritz-Jakobi-Halle statt. Mit einer Gold- und einer Silbermedaille kehrten die WTV Athleten heim.
Leider immer noch geprägt von den Corona-Maßnahmen hatte der Verband die möglichen Meldungen begrenzt, so dass neben einer Meldeleistung nur eine begrenzte Anzahl Teilnehmer zugelassen wurden.

Jonah: „Ein bisschen ist mir ein Stein von Herzen gefallen, hat es doch im letzten Jahr nicht so richtig gut geklappt. Ich war mir zunächst unsicher und habe eine niedrigere Anfangshöhe gewählt, als meine Trainer wollten, habe dann bei 1,80 auf den Rat gehört, meine Kräfte einzuteilen. Ich wusste, dass ich die 1,90 springen kann, wenn es gut läuft. Aber dass die die 1,95 springe hätte ich im Vorfeld nicht gedacht, ich bin richtig happy, auch, dass die 1,97 sich gar nicht so schlecht angefühlt haben.
Seine beiden Trainer/innen, Melanie Richter: „Ich bin total begeistert, endlich konnte Jonah das umsetzen, was wir trainiert haben. Dass waren alles richtig schöne Sprünge. Jetzt müssen wir mal sehen, ob wir für die Hallen-DM melden.“ Dieter Jantz: „Wir haben lange an der Technik gefeilt, Jonah hat das sehr schön umgesetzt, ist im Anlauf schneller und stabiler geworden, in Absprung ist sicher noch Potenzial vorhanden, da sind wir aber auf einem guten Weg. Heute war es ein Genuss Jonah bei den Sprüngen über 1,90 zuzusehen.“

Über 60m trat Mewes König (M U20) an, konnte sich aber für den Endlauf nicht qualifizieren. Mit 7,39sec blieb er unter seinen Möglichkeiten. Mewes: „Der Start lief nicht so gut und dann ist es natürlich schwer nach vorne noch etwas aufzuholen. Ich bin aber froh, dass ich endlich mal wieder einen Wettkampf bestreiten konnte.
Matthias Bur (M U20) versuchte sich auf der ungewohnten Strecke über 400m zugunsten seine Paradestrecke 800m. Diese lief er in 52,88sec, hatte nur im Zielbereich das nachsehen bei den starken Mitkonkurrenten. Matthias: „ich bin gut mitgelaufen, hatte aber die Außenbahn, auf der man in den Kurven etwas anders laufen muss. Zum Endspurt fehlte ein bisschen die Kraft.“

