
„Bei einer Deutschen Meisterschaft müssen Chancen genutzt- und Top Leistung geliefert werden um ganz vorne mitzureden oder ins Finale zu kommen. Sindelfingen war ein Saisonschluss ohne I-Tüpfelchen. Die Leistung von den Weseler Athleten/in war entsprechend gut bis O.K.“
WTV-Sprinter Simon Heweling startete über die 60m und 200 m Sprintstrecke und trat bereits am Samstag zu den Vorläufen im Kurzsprint an. Er
Ähnliches Pech dann am Sonntag über seine 200 Meter Paradestrecke:
Simon konnte seinen Vorlauf klar gewinnen. Da aber nur die 8 Zeitschnellsten in das Finale kamen, reichte die hierbei erreichte Zeit von 22,65 Sekunden nicht aus. „Bei den 200m war es nicht erklärbar. Simon hat zwar den Vorlauf klar gewonnen, aber sein ganzes Potenzial nicht abgerufen. Es war alles im Vorfeld optimal. Leider wurde die Chance nicht genutzt und Simon verpasste den Einzug ins Finale mit 0,4 sek.. Seine Saisonbestzeit betrug zuvor 22,24 sek. Für den Einzug ins Finale reichte eine Zeit von 22,40 sek.“, so Roman Buhl bei der Analyse.

Und es ist selten, das Roman nicht Recht behält….
Für WTV-U20 Athletin Anna Storm waren die Vorzeichen für die Deutsche Meisterschaft nicht günstig: Sie plagte sich in der Woche vor den Titelkämpfen mit einer starken Erkältung herum und hatte am Vortag noch Fieber. „Sie war noch ein bisschen angeschlagen, aber es ging“, so Roman. Mit 38,11 Metern im Speerwurf belegte Anna letztlich Platz 12 und blieb damit klar unter ihren Möglichkeiten.
Das WTV-Trio in Sindelfingen vervollständigte Elisa Stumpen. Die 15-jährige Athletin gehörte als Jüngste der U 20-Staffel der Start-Gemeinschaft Rhede/Sonsbeck/Wesel über 4 x 200 Meter an und zeigte als Schlussläuferin einen starken Lauf. Das Quartett wurde Dritter in seinem Vorlauf und stellte in 1:46,64 Minuten eine Saison-Bestleistung auf. „Es war klar, dass es nicht zum Finale reichen würde. Aber Elisa hat sehr viel Erfahrung mitnehmen können“, sagt Roman Buhl.
Mit den Ergebnissen der nun beendeten Hallensaison ist Roman Buhl letztlich zufrieden, seine Athleten sieht er auf einem guten Weg. „Wir sind aber noch nicht ganz angekommen. Für die nun anstehende Sommer-Saison sehe ich noch eine Menge Potenzial.“

